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Immobilienmarkt USA

Im Zuge der Wirtschaftskrise sind die Immobilienpreise in den USA stark eingebrochen. Je nach Region und Lage sind Immobilien heute zwischen 10 – 60% unter dem Höchststand von 2006 zu kaufen.

Vier Staaten sind von diesen Preiseinbrüchen besonders stark betroffen: Kalifornien, Arizona, Nevada und Florida. Warum sind gerade diese vier Staaten von diesen Einbrüchen besonders stark betroffen? Der Grund liegt in der Tatsache, dass es in keinen anderen Regionen der USA so viele 2.-Wohnsitze gibt wie in diesen vorwiegend wärmeren Staaten. 2.-Wohnsitze gelten in den USA hauptsächlich als Feriendomizile und vor allem als Ueberwinterungsorte für „Snowbirds“, diese sind zumeist ältere, pensionierte US-Bürger aus nördlicheren Staaten, die den Winter in angenehmeren klimatischen Verhältnissen verbringen wollen. Nun sind hier die Preise eingebrochen, weil viele Eigenheimbesitzer -  gerade wegen der Krise – diese Kosten nicht mehr tragen können und Ihre Liegenschaft verkaufen müssen. Ein weiterer Grund sind Bautätigkeiten von Investoren während des letzten Immobilienbooms von 2002 – 2006, welche ihre einst teuer erstellten Wohnhäuser und Eigentumswohnungen (Condominiums) nun zu Billigpreisen verkaufen müssen.